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Zugverkehr nach Gewittertief noch eingeschränkt

10.08.2018, 10:02

Nach dem Gewittertief gibt es weiterhin Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr. Betroffen sind Strecken in Norddeutschland.

Bäume auf Oberleitungen und Gleisen sorgen für Einschränkungen im Zugverkehr.
Foto: imago/Jochen Tack

Wegen des Gewittertiefs „Nadine“ gibt es auch am heutigen Freitagmorgen noch Einschränkungen im Zugverkehr – vor allem im Norden Deutschlands. Auf vielen Fernverkehrsverbindungen müssten Passagiere mit Verspätungen in Folge der Störungen rechnen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am frühen Freitagmorgen.

Demnach waren die ICE-Strecken Hannover–Hamburg–Kiel, Bremen–Hamburg sowie Osnabrück–Löhne noch am Morgen gesperrt. Wie lange die Störungen andauern würden, war zunächst unklar. Auf den übrigen Fernverkehrsstrecken würden die Züge teilweise umgeleitet. Auch im Regionalverkehr sollten sich Fahrgäste auf Ausfälle und Verspätungen einstellen.

Am gestrigen Donnerstagabend waren im Norden auch die Strecken des Bahnbetreibers Metronom betroffen, wie das Unternehmen mitteilte. Demnach sei für den heutigen Freitagmorgen noch mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen. Auf der Strecke des RE 3/RB 31 (Uelzen–Lüneburg–Hamburg) sei voraussichtlich kein Zugverkehr möglich. Die übrigen Strecken wie der RE 4/RB 41 (Bremen–Rotenburg–Hamburg) oder der RE 2 (Göttingen–Hannover–Uelzen) seien auch am Morgen noch auf Teilabschnitten gestört, hieß es. Der Betreiber bat alle Fahrgäste, sich frühzeitig zu informieren.

Das Unwettertief war am gestrigen Donnerstagabend über weite Teile Deutschlands hinweggezogen und hatte Chaos auf zahlreichen Bahn-Strecken verursacht. Für Reisende, die ihre Fahrt nicht mehr fortsetzen konnten, stellte die Deutsche Bahn an mehreren Bahnhöfen Aufenthaltszüge bereit. (dpa)

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