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Dossier Deutscher Reisevertrieb

Top-Vertrieb 2017

Der deutsche Reisevertrieb hat 2016 Federn lassen müssen: Der Gesamtumsatz im Reisevertrieb schrumpfte um 0,3 Prozent auf 24,6 Mrd. Euro – wobei sich stationärer Vertrieb und OTA unterschiedlich gut geschlagen haben.

In diesem schwierigen Jahr haben sich die Ketten und Franchise-Systeme noch einigermaßen geschlagen. Sie erreichen in toto ein kleines Plus von 0,5 Prozent und haben sich damit leicht besser als der Gesamtmarkt entwickelt. Ein Grund für dieses Miniplus ist sicherlich die Geschäftsreise: Der Bereich profitierte von der brummenden Wirtschaft eines exportgetriebenen Deutschlands. So wuchs das über Business Travel-Büros erzielte Umsatzvolumen um zwei Prozent auf 7,6 Mrd. Euro.

Hingegen schwächelte die Touristik. Der Rückgang um ein Prozent auf 13,54 Mrd. Euro wäre ohne das boomende Kreuzfahrtgeschäft wahrscheinlich noch höher ausgefallen. Der Verkauf von Flugtickets wiederum legte um zwei Prozent auf acht Milliarden Euro zu. Treiber war in diesem Fall vor allem die Geschäftsreise.

Der Markt der Online Travel Agencies (OTA) wurde 2016 ordentlich aufgemischt. Durch die Insolvenz des einstigen Branchenprimus Unister sind fast eine Milliarde Euro Reiseumsatz neu verteilt worden. Im Gegensatz zu den stationären Kollegen verzeichneten die 20 größten OTA, Produkt- und Veranstalterportale für den deutschen Quellmarkt ein fünfprozentiges Plus beim vermittelten Reiseumsatz. Dieser stieg auf 12,5 Mrd. Euro.

Das aktuelle fvw Dossier Deutscher Reisevertrieb 2017 erfasst die Umsätze von 20 OTA und beleuchtet die Entwicklung der einzelnen Portale nach der Unister-Pleite. Auch der stationäre Vertrieb mit seinen Filialisten, Franchise-Systemen und Reisebüro-Kooperationen wird ausführlich unter die Lupe genommen.

Die 32-seitige exklusive Marktanalyse ist eine Beilage der fvw 12/17 und kann für 29,90 Euro hier bestellt werden.